Schröpfglasbehandlung

Jeder lokale Reiz, der innere oder äußere Organe beeinflussen soll, muss auf der Ebene der Haut beginnen. Die Haut ist unser größtes Organ und enthält Flüssigkeit, Blut, Blutgefäße, Bindegewebe, Muskeln und Nerven.

Die 14 Hauptmeridiane, Leitbahnen für den Fluss der Körperenergie auch Qi genannt liegen in der Haut und haben eine direkte Verbindung zu den inneren Organen (Zang Fu).

Beim Stimulieren eines Punktes, sei es durch Akupunktur, Massage oder Schröpfen, ist das Ziel immer dasselbe: die Beeinflussung des Energieflusses zur Beseitigung von Staus.

Der Schröpfvorgang

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Unterdruck im Schröpfkopf, bestehend aus Glas oder Plastik zu erzeugen. Ein Unterdruck im Schröpfglas kann beispielsweise mit Hilfe einer Flamme oder durch eine mechanische Pumpe erzeugt werden. Man unterscheidet das trockene und das blutige Schröpfen.

Je nach Konstitution und Beschaffenheit des Krankheitsbildes werden die Schröpfgläser zwischen 5 und 30 Minuten auf der Haut angesetzt. Die Schröpfbehandlung kann für sich alleine durchgeführt werden und in Kombination mit der Akupunktur.

Bei welchen Krankheitsbildern kann Schröpfen eingesetzt werden?

        • Bauchschmerzen
        • Allergien
        • Asthma bronchiale
        • Durchblutungsstörungen (kalte Hände und Füße)
        • Bettnässen
        • Regelbeschwerden
        • Erkältung und Grippe
        • Fieberhafte Erkrankungen
        • Furunkel
        • Hauterkrankungen
        • Husten
        • Hoher Blutdruck
        • Müdigkeit
        • Muskel- und Gelenkschmerzen
        • Verstopfung
        • Rückenschmerzen
        • Schulter-Arm-Beschwerden
        • Krampfadern
 
  Schröpfglasbehandlung mit Akupunktur
 
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